Die «Zürcher Schriften»

In rascher Folge verfasste Richard Wagner ab Juli 1849 eine Reihe musikästhetischer Abhandlungen. Zu den wichtigsten dieser «Zürcher Kunstschriften» zählen Die Kunst und die Revolution, Das Kunstwerk der Zukunft und sein Hauptwerk Oper und Drama. Sie alle waren als Bücher im Handel erhältlich, ebenso seine Autobiografie, Eine Mittheilung an meine Freunde, die er 1852 dem Druck der Libretti des Holländer, Tannhäuser und Lohengrin voranstellte. In dieser einzigartigen Schriftenfolge legte er die Grundlagen für sein weiteres Schaffen. Er schloss mit der Gattung Oper ab und wandte sich dem Musikdrama als «Gesamtkunstwerk» zu.

Während der Zürcher Jahre publizierte Wagner zudem eine Reihe kürzerer Texte: In Zeitschriften und Zeitungen veröffentlichte er weitere musiktheoretische Abhandlungen, allen voran Kunst und Klima und Das Judenthum in der Musik. Zudem erschienen mehrere Erläuterungen eigener und fremder Werke, die er besonders für die Konzerte der Allgemeinen Musik-Gesellschaft Zürich verfasste.

 
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