Das Buddha-Drama Die Sieger 

Ab Herbst 1854 befasste sich Richard Wagner intensiv mit Arthur Schopenhauers Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung und begann damit, sich auch für den Buddhismus zu interessieren. Ein Jahr später las er Eugène Burnoufs Introduction à l’histoire du buddhisme indien und fand dort die Geschichte, die zur Grundlage des Dramenentwurfs Die Sieger wurde. Er arbeitete den Stoff nie weiter aus, doch blieb er für ihn zeitlebens von Bedeutung.

Im Rahmen der gemeinsamen Schopenhauer-Rezeption wurde der Buddhismus unter Wagners Zürcher Freunden zu einem wichtigen Thema. Sie gehörten damit zu den Ersten in Europa, die sich intensiv mit dessen Lehren auseinandersetzten.

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